Semesterantrittskneipe

Heute ist Thuringia Coburg mit Freude, Gemeinschaftsgeist und viel Tatendrang in das neue Wintersemester gestartet. Nach einem gemeinsamen Abendessen versammelten wir uns auf unserer Konstante zur feierlichen Antrittskneipe. Zahlreiche Gäste, Cartell-, Farben- und Bundesbrüder begleiteten uns an diesem Abend. Unser Senior führte würdig durch die Kneipe und stimmte uns in seiner Ansprache auf die kommenden Monate ein – auf neue Begegnungen, gemeinsame Veranstaltungen und gelebte Freundschaft. Im geselligen Inoffizium klang der Abend schließlich in bester studentischer Stimmung aus.Ein herzliches Dankeschön gilt allen Gästen sowie unseren Farben- und Cartellbrüdern für diesen gelungenen Semesterauftakt!

Semmesterprogramm – Winter 2025/26

Wintersemester 2025/26 – 127. Couleursemester Mit großer Freudedürfen wir euch unser Semesterprogrammfür das Wintersemester 2025/26 präsentieren. Es ist uns ein besonderes Anliegen, ein abwechslungsreiches und inspirierendes Programm auf die Beine zu stellen, das Gemeinschaft, Austausch und gelebte Verbundenheit in den Mittelpunkt stellt. Freut euch auf spannende Veranstaltungen, bereichernde Begegnungen und viele schöne Momente im Kreis unserer Verbindung. Bitte seht dieses Semesterprogramm als offizielle Einladung, zu allen Veranstaltungen. Senior (X): Bbr Pavarotti Semesterprogramm (PDF)

Sommerfest der Schülerverbindungen

Am heutigen Tag besuchte eine Abordnung von uns das Sommerfest der Coburger Schülerverbindungen auf dem Schnürs Pavillon. In geselliger Atmosphäre kamen Aktive, Ehemalige und Gäste verschiedener Bünde zusammen – ein schönes Zeichen lebendiger Verbindungskultur in unserer Stadt. Für besondere Stimmung sorgte am Abend eine Live-Band, die mit ihrem Auftritt den festlichen Rahmen musikalisch untermalte und für viele gute Gespräche sowie beste Laune sorgte. Wir bedanken uns herzlich für die Einladung und die freundliche Gastfreundschaft. Der Austausch mit den Coburger Schülerverbindungen ist für uns immer wieder eine wertvolle Gelegenheit, Gemeinschaft über Generationen hinweg zu erleben und zu pflegen.

Ansprache des Seniors zur Semesterabschlusskneipe

Liebe Farben-, Cartell- & Bundesbrüder,liebe Gäste, liebe Damen wir sind heute hier zusammengekommen, um den Abschluss unseres Semesters zu feiern – und zugleich einen besonderen, ja historischen Moment in der Geschichte unserer Verbindung zu begehen. Denn dies ist nicht nur die letzte Kneipe dieses Semesters, sondern auch die letzte Kneipe, die wir in dieser Konstante feiern. Ein Ort, der für uns mehr war als nur vier Wände – er war Heimat, Treffpunkt, Ort des Lachens, des Diskutierens und des gemeinsamen Feierns. Wenn wir heute hier stehen, blicken wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Das lachende Auge dankt Gott und einander für all die Erlebnisse, Begegnungen und tiefen Gespräche, die wir hier erleben durften. Das weinende Auge blickt in eine offene, noch ungewisse Zukunft – nicht wissend, was genau uns erwartet. Diese Situation erinnert mich an den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Auch das Volk Gottes stand damals an einem Wendepunkt – sie verließen einen vertrauten Ort, nicht, weil er perfekt war, sondern weil Gott sie zu etwas Neuem führte. Sie wussten nicht, wie der Weg aussehen würde, aber sie wussten, dass Gott mit ihnen geht. So wie die Israelitenmussten auch wir immer wieder lernen: Es braucht Vertrauen – in Gott und in die Gemeinschaft. Und genau darum geht es heute: Bundesbrüderliche Gemeinschaft und Zusammenhalt. Als katholische Studentenverbindung sind wir nicht nur ein Freundeskreis auf Zeit, sondern eine Lebensgemeinschaft, gegründet auffesten Prinzipien. Wir sind getragen von unserem Glauben, verbunden in unseren Farben und Werten, und gestärkt durch das Versprechen, füreinander einzustehen – ein Leben lang. Diese Gemeinschaft prägt nicht nur unser heutiges Miteinander, sondern auch meinen persönlichen Weg in den vergangenen Jahren. Zum 60. Stiftungsfest führte mich mein Weg – zurück aus Freiburg – wieder in meine Heimat Coburg. Damit begann ein ungewisses, aber spannendes Abenteuer, oft begleitet von dem Gefühl, dass es vielleicht keine Zukunft haben würde, hier bei unserer lb. Thuringia überhaupt nur einen Finger zu bewegen. Erst mit dem Aufruf und dem Beitritt einiger Bandinhaber – hier möchte ich besonders unseren Bundesbruder Hellmann erwähnen – nahm das Ganze Gestalt an. Bald darauf folgten die Stützburschen, wie unser Bundesbruder Pollack, die Verantwortung übernahmen und die Aktivitas stärkten. Schließlich durften wir zu Beginn des Wintersemesters 2024/25 neue Füxe begrüßen, die heute Abendfeierlich geburscht werden. Weitere unzählige Begegnungen, Freundschaften und Erlebnisse – ob hier in Coburg, im Cartellverband oder in der restlichen Korporswelt – prägten und stärkten diesen Weg, gaben ihm Tiefe und machten ihn zueiner Zeit, die ich nicht missen möchte. Das macht mich dankbar – und zuversichtlich. Dankbar, weil ich all diese Momente mit euch teilen durfte. Dankbar für die Gespräche, das gemeinsame Arbeiten, für die Abende, an denen wir zusammen gesungen, gestritten und gelacht haben. Und zuversichtlich, weil ich weiß: Auch wenn wir unsere vertraute Konstante verlassen, bleibt das Wichtigste bestehen –unser Bundesbrüderlicher Zusammenhalt, der uns wie ein unsichtbares Band verbindet. Die Israeliten wussten damals nicht, wie lange ihr Weg dauern würde, aber sie wussten: Das Ziel ist das Gelobte Land. Auch wir wissen nicht, wie unser Weg aussehen wird. Aber wir dürfen glauben, dass Gott mit uns geht. Wenn wir auf Ihn vertrauen und einander stützen, werden wir auch unsere „gelobte Heimat“ finden – einen neuen Ort, an dem Thuringiawachsen und blühen kann. Heute Abend ist also nicht nur ein Abschied, sondern auch ein Aufbruch. Ein Moment, um dankbar zurückzublicken und mutig nach vorne zu sehen. Lasst uns diesen Abend genießen, wie es sich für Thuringia gehört – mit Freude, Würde und einem festen Blick auf das, was uns verbindet. Ich gebe das Seniorat heute mit einem dankbaren Herzen und vollerZuversicht ab. Möge Gott uns in allen kommenden Semestern begleiten – egal, wohin unser Weg uns führt. VIVAT CRESCAT FLOREAT Thuringiae ad multos annos! Ansprache des Seniors Bbr Bilbo

Semesterabschlusskneipe

Am heutigen Tag durfte wir eine festliche Semesterabschlusskneipe feiern – und der Kneipsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Farben-, Cartell- und Bundesbrüder aus vielen Teilen der Republik waren unserer Einladung gefolgt. Ebenso freuten wir uns über zahlreiche Damen, Freunde und Gäste, die den Abend bereicherten. Höhepunkt der Feierlichkeiten waren zwei feierliche Burschungen. In würdigem Rahmen wurden unsere Bundesbrüder in den Burschenstand erhoben – ein besonderer Moment, der die Verbundenheit mit unseren Prinzipien und unserer Gemeinschaft sichtbar machte. Nach einem gemeinsamen Kneipimbiss ging der Abend in einen fröhlichen Inoffiz über. Bei Liedern, Gesprächen und viel guter Stimmung saßen wir noch bis in die frühen Morgenstunden beisammen und pflegten alte Freundschaften ebenso wie neue Bekanntschaften. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Farben- und Cartellbrüdern sowie unseren Gästen für ihren studentischen Geist und diesen gelungenen, würdigen Abschluss des Semesters. Vivat, crescat, floreat Thuringia!

Staffelbergtag 2025

Am heutigen Tag nahm wir in strammer Mannstärke als Mitveranstalter am traditionellen Staffelbergtag des CV-Zirkels Obermain teil. Der gemeinsame Aufstieg auf den Staffelberg – weithin bekannt als „Berg der Franken“ – gehört seit Jahren fest zu unserem Verbindungsleben und verbindet Naturerlebnis mit Glauben und Gemeinschaft. Oben angekommen feierten wir gemeinsam die heilige Messe. Zusammen mit drei weiteren Chargenabordnungen vertraten wir sichtbar unsere Farben und setzten ein Zeichen für die lebendige Gemeinschaft katholischer Studentenverbindungen in der Region. Im Anschluss klang der Tag in geselliger Runde aus: Bei Bier, Bratwurst, Musik und studentischem Liedgut blieb viel Zeit für Gespräche, Begegnungen mit alten Bekannten und das Knüpfen neuer Freundschaften. So war auch dieser Staffelbergtag wieder ein gelebtes Zeichen unserer Prinzipien – Glaube, Freundschaft und Gemeinschaft unter freiem Himmel.