Festkommers e.v. KStV Mainfranken

Am heutigen Tag durften wir am Festkommers unserer Farbenbrüder der KStV Mainfranken im KV zu Bamberg teilnehmen. In festlichem Rahmen erlebten wir einen Abend, der ganz im Zeichen von Couleur, Tradition und studentischer Freundschaft stand. Der Kommers war geprägt von würdigen Reden, klangvollem Liedgut und zahlreichen Begegnungen mit Bundes- und Farbenbrüdern aus verschiedenen Städten. Besonders spürbar war die herzliche und offene Atmosphäre, mit der wir empfangen wurden – ganz im Sinne echter verbindungsübergreifender Gemeinschaft. Wir bedanken uns herzlich bei der KStV Mainfranken für die großzügige Gastfreundschaft auf dem Haus und den rundum gelungenen Abend. Solche Begegnungen zeigen immer wieder, wie lebendig und tragfähig studentische Freundschaft über Bundesgrenzen hinweg ist.

112. Stiftungsfest e.v. KDStV Fredericia Bamberg

Am vergangenen Wochenende durften wir am 112. Stiftungsfest unserer lieben Cartellbrüder e.v. KDStV Fredericia Bamberg teilnehmen und ein rundum eindrucksvolles Fest erleben. Höhepunkt der Feierlichkeiten war der festliche Kommers am Samstagabend, der in würdigem Rahmen stattfand. Besonders beeindruckend war die Festrede unseres Cartellbruders Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern. Mit klaren Worten, persönlichen Einblicken und einem starken Bekenntnis zu Verantwortung, Zusammenhalt und gesellschaftlichem Engagement schlug er eine Brücke zwischen studentischer Tradition und aktuellem Zeitgeschehen. Neben dem offiziellen Programm blieb viel Raum für Begegnungen, Gespräche und das Wiedersehen mit alten Bekannten. Neue Kontakte wurden geknüpft, bestehende Freundschaften vertieft – ganz im Sinne unseres gemeinsamen Cartellgedankens. Wir blicken dankbar auf ein Wochenende voller akademischer Geselligkeit, gelebter Tradition und echter Verbundenheit zurück und sind stolz, Teil dieser starken Gemeinschaft im CV zu sein. Festkommers Stadtführung

Ansprache des Seniors zur Christi Himmelfahrts-Kneipe

Liebe Bundesbrüder, verehrte Gäste, heute ist ein besonderer Tag, der auf mehreren Ebenen Bedeutung trägt. Zum einen feiern wir das Hochfest Christi Himmelfahrt – ein Ereignis, das unseren christlichen Glauben theologisch herausfordert und zugleich stärkt. Zum anderen ist heute der 29. Mai, ein geschichtlich markantes Datum, das uns in der Rückschau aufzeigt, wie eng Glaube, Geschichte und Gegenwart miteinander verwoben sind. Und nicht zuletzt dürfen wir heute voller Freude einen neuen Bundesbruder in unseren Reihen aufnehmen – ein Moment der Erneuerung und des lebendigen Miteinanders in unserer Thuringia. Alle diese Aspekte fügen sich heute zu einer Einheit, die uns Kraft geben kann für unser Leben und unser gemeinsames Wirken. Die biblische Erzählung der Himmelfahrt Jesu aus der Apostelgeschichte schildert uns, wie Jesus vor den Augen seiner Jünger emporgehoben wurde und eine Wolke ihn dem Blick entzog. Und während sie noch in den Himmel starrten, traten zwei Männer in weißen Gewändern zu ihnen und fragten: „Was steht ihr da und schaut zum Himmel empor?“ Diese Worte sind mehr als eine rhetorische Frage. Sie sind ein Weckruf: Christi Himmelfahrt ist nicht das Ende, sondern ein Auftrag. Jesus entzieht sich dem irdischen Blick, aber nicht der Welt. Er ist erhoben zur Rechten Gottes – nicht als Entrückter, sondern als Herr, der seine Jünger in die Welt sendet. Christi Himmelfahrt ist also keine Flucht aus der Wirklichkeit, sondern die Zusage, dass diese Welt nicht sich selbst überlassen bleibt. Und es ist die Verheißung, dass auch wir berufen sind, nicht stehenzubleiben, sondern mit klarem Blick und festem Herzen in diese Welt hinauszugehen – als Zeugen des Auferstandenen. Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie auch der 29. Mai vieles in Bewegung brachte. So fiel am 29. Mai 1453 Konstantinopel – ein Schicksalstag für die Christenheit, ein tiefes Erschüttern religiöser und politischer Ordnungen. Auch in unserer Verbindungsgeschichte ist der 29. Mai oftmals ein Tag des Aufbruchs und der Entscheidung gewesen. Heute dürfen wir diesen Tag mit einem besonderen Ereignis verbinden: der Neuaufnahme eines Fuxen in unsere Reihen. Lieber Neofux, du bist heute aufgenommen worden in ein Band, das mehr ist als ein Verein oder ein Freundeskreis. Du trittst ein in eine Lebensform, die geprägt ist vom gemeinsamen Ringen um Wahrheit, Glauben, Freundschaft und Verantwortung. Was du heute empfangen hast, ist nicht bloß ein Band – es ist eine Einladung, deinen Weg in Gemeinschaft zu gehen. Unsere Prinzipien, allen voran das Prinzip „religio“, geben uns dabei Orientierung. Nicht als starre Regelwerke, sondern als Kompass in einer oft richtungslosen Welt. Religion im Sinne unserer Verbindung meint gelebte Beziehung zu Gott, Mitverantwortung für Kirche und Gesellschaft, und den Mut, unseren Glauben nicht hinter verschlossenen Türen zu verstecken, sondern ihn ins Gespräch zu bringen – auch und gerade dort, wo er hinterfragt wird. Was aber bedeutet all das für unseren Alltag als Verbindungsstudenten? Ich meine, es sind drei Dinge, die uns heute neu ins Bewusstsein treten sollten. Erstens: Perspektive. Christi Himmelfahrt zeigt uns, dass es mehr gibt als das Sichtbare. Dass wir berufen sind, mit Hoffnung zu leben – nicht weltfremd, sondern tief verwurzelt im Glauben, dass das Gute das letzte Wort hat. Zweitens: Verantwortung. Die Jünger wurden nicht zum bloßen Staunen eingeladen, sondern zum Handeln. Auch wir sind aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen – in unserer Verbindung, in Kirche und Gesellschaft. Und drittens: Gemeinschaft. Die Aufnahme eines neuen Bundesbruders erinnert uns daran, dass unsere Verbindung lebt – durch alle Generationen hindurch, durch Unterschiede im Charakter, im Temperament, im Glaubensstil. Wir lernen miteinander, streiten miteinander, wachsen miteinander – im Geist christlicher Freundschaft. Himmelfahrt, Geschichte und Verbindung – drei Stränge, die sich heute zu einem starken Seil verweben. Sie tragen uns durch die Zeit, sie halten uns zusammen, und sie erinnern uns daran: Wir sind Teil eines größeren Ganzen. Lasst uns darum mit Zuversicht weitergehen – mit dem Blick nach oben, dem Herzen bei Christus und den Füßen fest auf dem Boden unserer katholischen Verbindungstradition. Ad multos annos – für Christus, für unsere Verbindung, für die Welt. Ansprache von Senior Bbr Bilbo

Christi Himmelfahrt

Thuringia bekommt Zuwachs! Heute fand unsere festliche Himmelfahrtskneipe statt, zu der wir zahlreiche Bundes- und Cartellbrüder sowie Gäste begrüßen durften. In würdigem Rahmen führte unser Senior durch den Abend und stellte dabei immer wieder den geistlichen Charakter des Feiertags in den Mittelpunkt. Der Höhepunkt der Kneipe war die feierliche Rezeption unseres Neofuxen – ein besonderer Moment für unsere Verbindung und ein sichtbares Zeichen dafür, dass Thuringia lebt und wächst. Unser Consenior beschloss den Abend mit einem stimmungsvollen Inoffiz, der ganz im Zeichen des studentischen Liedguts stand und die Gemeinschaft noch einmal auf besondere Weise erlebbar machte. Wir danken allen Anwesenden für die guten Gespräche, die gelebte Freundschaft und den gemeinsamen akademischen Geist – und freuen uns schon jetzt auf das nächste Wiedersehen.

Jubiläumskneipe mit e.v. KTV Grenzmark

20 Jahre Freundschaft – Thuringia & Grenzmark Heute feiern wir ein ganz besonderes Jubiläum: 20 Jahre Freundschaft zwischen e.v. KStV Thuringia Coburg und e.v. KTV Grenzmark zu Schweinfurt. Aus diesem Anlass kamen wir auf dem Grenzmarkhaus zu einer feierlichen Jubiläums- und Kreuzkneipe zusammen. Was einst in gemeinsamer TCV-Zeit begann, ist über zwei Jahrzehnte hinweg zu einer gewachsenen, verlässlichen Verbindung geworden. Diese Freundschaft lebt von gegenseitigem Respekt, vielen Begegnungen und echter Verbundenheit – über Verbandsgrenzen hinweg. Die Seniores beider Bünde schlugen gemeinsam diese besondere Kneipe und unterstrichen damit den festlichen Charakter des Abends. Ein besonders schönes Zeichen für die Zukunft war das gemeinsame Inoffiz unserer beiden Füxe: junge Bundesbrüder, die diese Freundschaft weitertragen und mit Leben füllen werden. Wir sind dankbar für zwanzig Jahre gelebte Gemeinschaft – und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Wege. Vivat, crescat, floreat – ad multos annos Thuringia et Grenzmark!

65. Stiftungsfest e.v. KTV Grenzmark

Heute durften wir als Gäste am 65. Stiftungsfest unserer Freundschaftsverbindung e.v. KTV Grenzmark zu Schweinfurt im SB teilnehmen – ein Fest, das ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Tradition und Verbundenheit stand. Bereits beim herzlichen Empfang auf dem Verbindungshaus war spürbar, wie lebendig und gastfreundlich das Verbindungsleben in Schweinfurt ist. Im Laufe des Tages sammelten wir kulturelle Eindrücke der Stadt, kamen bei regionalen Spezialitäten ins Gespräch und pflegten alte wie neue Freundschaften. Höhepunkt war der feierliche Festkommers im familiären Rahmen, bei dem zahlreiche Verbindungen chargiert vertreten waren und dem Abend einen würdigen, farbenfrohen Charakter verliehen. In ihrer Ansprache stellte die Seniora das Prinzip „Patria“ in den Mittelpunkt – als den Ort, an dem man sich zuhause fühlt. Ein Gedanke, der uns als Studentenverbindungen über Orts- und Verbandsgrenzen hinweg verbindet. Wir danken der Grenzmark herzlich für die Einladung und die großartige Gastfreundschaft. Vivat, crescat, floreat KTV Grenzmark zu Schweinfurt!

Filmvorführung „Die letzte Reise von Zar Ferdinand“

Wissenschaft erleben – eines unserer Prinzipien Heute haben wir wieder einmal ganz konkret erlebt, was eines unserer vier Prinzipien bedeutet: Wissenschaft. Als katholische Studentenverbindung ist es uns wichtig, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, Wissen zu vertiefen und aktuelle Themen gemeinsam zu durchdenken. Deshalb besuchen wir mindestens einmal im Semester einen Vortrag oder eine wissenschaftliche Veranstaltung. Am heutigen Tag waren wir zu Gast bei der Prinz-Albert-Gesellschaft im Pfarrzentrum St. Augustin in Coburg. Gemeinsam mit zahlreichen Cartell-, Farbenbrüdern und -schwestern sahen wir den eindrucksvollen Dokumentarfilm „Die letzte Reise von Zar Ferdinand“. Der Film beleuchtete nicht nur ein spannendes historisches Kapitel, sondern regte auch dazu an, über europäische Geschichte, Verantwortung und Erinnerungskultur neu nachzudenken. Im Anschluss entwickelte sich eine lebendige und tiefgehende Diskussionsrunde mit den Verantwortlichen der Veranstaltung, unter anderem mit Cbr Günter Fuhrmann. Der Austausch zeigte einmal mehr, wie bereichernd es ist, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und Glaube, Geschichte und Gegenwart miteinander ins Gespräch zu bringen. Ein herzlicher Dank gilt der Prinz-Albert-Gesellschaft sowie Frau Martina Kuschbert von der Pfarrei St. Augustin für die freundliche Unterstützung und die zur Verfügung gestellten Aufnahmen. So wurde auch heute deutlich: Wissenschaft ist für uns nicht nur ein Prinzip auf dem Papier – sondern gelebter Teil unseres Verbindungslebens.

Ansprache des Seniors zum 63. Stiftungsfest

Hohe Festcorona,  liebe Farben-, Cartell- und Bundesbrüder,  werte Damen und Gäste! An einem festlichen Abend wie heute, zum 63. Stiftungsfest unserer Thuringia Coburg, versammeln wir uns nicht nur, um die Traditionen unserer Verbindung zu feiern, sondern auch, um über das nachzudenken, was uns im tiefsten Inneren miteinander verbindet: Die Freundschaft. Freundschaft ist für uns mehr als eine flüchtige Bekanntschaft. Sie ist das, was uns als Menschen wachsen lässt, was uns trägt, in guten und in schlechten Tagen. Im Alltag zeigt sie sich oft leise  — als ein aufmunterndes Wort, ein geteiltes Lachen, ein offenes Ohr. Und in besonderen Momenten, so wie heute, wird sie zum Fundament, auf dem Gemeinschaft entsteht. Freundschaft ist die unsichtbare Kraft, die uns an den Biertischen, in Diskussionen, bei Cantus und im Glauben verbindet. Bei uns wird Freundschaft aber nicht nur gelebt, sondern auch durch unsere Prinzipien tief verankert unter anderem durch: „Religio, Scientia, Amicitia.“ Gerade das dritte Prinzip, die Amicitia, formt unser Miteinander über Generationen hinweg. Hier wird aus einer bloßen Bekanntschaft echte Gemeinschaft. Hier wächst das Vertrauen, das auch dann trägt, wenn die Wege einmal auseinandergehen. Hier werden Brücken gebaut — zwischen Studienorten, Lebensphasen und Weltanschauungen. Und es sind oft die kleinen Geschichten der Freundschaft, die uns am meisten schmunzeln lassen und zugleich zum Nachdenken anregen. Ein Blick in die Geschichte zeigt: auch große Freundschaften haben ihre ganz besonderen Anekdoten. So zum Beispiel am 26. April 1923, als sich die beiden Schriftsteller  Tolkien und Lewis nach einem literarischen Vortrag in Oxford in einem Pub namens „The Eagle and Child“ — von den Studenten nur liebevoll „The Bird and Baby“ genannt — kennenlernten. Beide verband schnell eine tiefe, lebenslange Freundschaft. Ironischerweise begann dieser Abend mit einem kleinen Streit über Mythen und Religion. Doch aus diesem Disput entwickelte sich nicht nur gegenseitiger Respekt, sondern auch eine der bedeutendsten literarischen Freundschaften des 20. Jahrhunderts. Man könnte sagen: Es braucht manchmal eine ordentliche Diskussion — und vielleicht ein gutes Bier, oder mehr, … — um echte Freundschaft zu schmieden.  Und genau diesen Geist feiern wir auch heute Abend, wenn wir gemeinsam das CV-Bundeslied anstimmen — jenen Cantus, der über alle Generationen hinweg den Geist des Cartellverbandes besingt. Besonders ein Satz in der 3. Strophe bringt es auf den Punkt:                                                                    „Greift die Freundschaft hoch zu preisen, in die Saiten                                                                       tief und voll, Freundschaft muss die Losung heißen,                                                                                          wenn der Bund bestehen soll. […]“ Was für ein schönes Bild: Selbst wenn alles um uns ins Wanken gerät, wenn die Stürme des Lebens unsere Pläne durchkreuzen — die Freundschaft bleibt. Sie hebt uns auf, sie trägt uns, sie ist das Banner, das auch dann noch weht, wenn der Weg rau wird. Und damit kommen wir zu der Frage, was diese Gedanken für unseren heutigen Alltag bedeuten: In einer Welt, die uns immer mehr in Eile versetzt, in der Freundschaft oft nur ein Klick in sozialen Netzwerken entfernt zu sein scheint, erinnert uns unsere Verbindung daran, dass echte Freundschaft mehr ist als ein „Like“ oder ein kurzer Chat. Freundschaft ist ein Miteinander, das Zeit braucht. Sie wächst im Gespräch, beim offenen Zuhören, beim gemeinsamen Feiern, bei manch hitziger Diskussion — ja, manchmal sogar dann, wenn man unterschiedlicher Meinung ist. Sie braucht Wurzeln, wie sie unsere Verbindung seit Jahrzehnten bietet. Und so wünsche ich uns allen, dass wir uns diese Freundschaft auch über den heutigen Abend hinaus bewahren. Dass wir den Geist der Freundschaft nicht nur hier am Kommers, bei Cantus, Krug und Couleur spüren, sondern ihn mit hinaustragen in unseren Alltag, in Studium, Beruf, Familie und darüber hinaus. Möge unsere Thuringia auch weiterhin ein Ort sein, an dem Freundschaft gepflegt, gestärkt und weitergetragen wird. In diesem Sinne  VIVAT CRESCAT FLOREAT Thuringiae ad multos annos! Ansprache des Seniors Bbr Bilbo