Semesterabschlusskneipe
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Liebe Farben-, Cartell- & Bundesbrüder, liebe Gäste, liebe Damen
wenn sich ein Semester dem Ende neigt, blicken wir traditionell im Rahmen der Abschlusskneipe noch einmal zurück. Wir schauen vor allem auf das, was die vergangenen Monate im Innersten wirklich ausgemacht hat: auf Momente, die zusammenschweißen, auf prägende Erlebnisse und auf die Menschen an unserer Seite.
In einer Zeit, die sich oft schnelllebig und unverbindlich anfühlt, setzen wir mit unserem Bund ein klares Zeichen. Bundesbrüderlichkeit ist für uns kein theoretischer Begriff im Comment. Sie ist das Versprechen, füreinander einzustehen – nicht nur am Tresen bei bester Stimmung oder über der Schüssel, falls das letzte Bier schlecht war, sondern genau dann, wenn es darauf ankommt.
Dieses Semester hat uns in all seinen Facetten gezeigt, was diese Brüderlichkeit bedeutet:
Wir haben neue Freundschaften geknüpft und bestehende Bande gestärkt – nicht zwingend, weil der Kreis größer geworden wäre, sondern weil wir als Runde noch enger zusammengerückt sind. Wir haben erlebt, was gemeinsames Wachsen heißt. Dieses Wachsen fand nicht bewusst und erzwartet statt, sondern mitten im täglichen Leben und bei den unzähligen Aktivenabenden – ob beim spontanen Versacken in den Bars der Stadt oder bis spät in die Nacht in den privaten Wohnzimmern. Dort wurden Pläne geschmiedet, ehrlich miteinander diskutiert und Freundschaften vertieft, die ein Leben lang halten.
Wir haben zusammen gefeiert und Flagge gezeigt: Allen voran auf unserem eigenen Stiftungsfest im vergangenen April, das uns als Bund (und hoffentlich auch den Gästen!) in bester Erinnerung bleiben wird. Aber auch auf den Stiftungsfesten anderer Verbindungen, wo wir die Gastfreundschaft befreundeter Bünde genießen durften und den couleurstudentischen Geist über die Grenzen unseres eigenen Hauses hinaus getragen haben.
Gerne erinnere ich mich auch, wie einer unserer Alt-Herren extra aus
Augsburg in unsere Vestestadt geeilt kam, um zusammen mit den Aktiven an der Prozession zu Frohnleichnahm zu chargieren.
Doch zur Bundesbrüderlichkeit gehört nicht nur das Feiern der frohen Stunden. Dieses Semester hat von uns allen auch verlangt, zusammenzurücken und einander Halt zu geben. Wir mussten Abschied nehmen und beklagen den Verlust eines treuen und liebten Bundesbruders – der für so manche unter uns nicht nur ein Vorbild im Bund war, sondern auch ein liebender Vater.
In solch schmerzhaften Momenten zeigt sich das wahre Fundament unseres Bundes. Es bedeutet zu wissen: Du stehst nicht allein. Da sind Brüder, die mit dir trauern, die dich stützen und das Andenken an die, die von uns gegangen sind, gemeinsam in Ehren halten.
Genau das zeichnet uns aus: Wir teilen die Freude, wir tragen das Leid, und wir wachsen an jedem einzelnen Tag daran.
Lasst uns diesen Abend nutzen, um auf all das zurückzublicken. Danke an jeden Einzelnen, der dieses Semester gestaltet, mit Leben gefüllt und in schweren wie in guten Zeiten zusammengehalten hat.
Stoßen wir an auf die Erinnerungen, die uns bleiben, auf den Zusammenhalt, der uns trägt, und auf eine starke Zukunft unseres Bundes!
In diesem Sinne VIVAT CRESCAT FLOREAT Thuringiae ad multos annos!
Ansprache des Seniors
Liebe Farben-, Cartell- & Bundesbrüder, liebe Gäste, liebe Damen
wenn sich ein Semester dem Ende neigt, blicken wir traditionell im Rahmen der Abschlusskneipe noch einmal zurück. Wir schauen vor allem auf das, was die vergangenen Monate im Innersten wirklich ausgemacht hat: auf Momente, die zusammenschweißen, auf prägende Erlebnisse und auf die Menschen an unserer Seite.
In einer Zeit, die sich oft schnelllebig und unverbindlich anfühlt, setzen wir mit unserem Bund ein klares Zeichen. Bundesbrüderlichkeit ist für uns kein theoretischer Begriff im Comment. Sie ist das Versprechen, füreinander einzustehen – nicht nur am Tresen bei bester Stimmung oder über der Schüssel, falls das letzte Bier schlecht war, sondern genau dann, wenn es darauf ankommt.
Dieses Semester hat uns in all seinen Facetten gezeigt, was diese Brüderlichkeit bedeutet:
Wir haben neue Freundschaften geknüpft und bestehende Bande gestärkt – nicht zwingend, weil der Kreis größer geworden wäre, sondern weil wir als Runde noch enger zusammengerückt sind. Wir haben erlebt, was gemeinsames Wachsen heißt. Dieses Wachsen fand nicht bewusst und erzwartet statt, sondern mitten im täglichen Leben und bei den unzähligen Aktivenabenden – ob beim spontanen Versacken in den Bars der Stadt oder bis spät in die Nacht in den privaten Wohnzimmern. Dort wurden Pläne geschmiedet, ehrlich miteinander diskutiert und Freundschaften vertieft, die ein Leben lang halten.
Wir haben zusammen gefeiert und Flagge gezeigt: Allen voran auf unserem eigenen Stiftungsfest im vergangenen April, das uns als Bund (und hoffentlich auch den Gästen!) in bester Erinnerung bleiben wird. Aber auch auf den Stiftungsfesten anderer Verbindungen, wo wir die Gastfreundschaft befreundeter Bünde genießen durften und den couleurstudentischen Geist über die Grenzen unseres eigenen Hauses hinaus getragen haben.
Gerne erinnere ich mich auch, wie einer unserer Alt-Herren extra aus
Augsburg in unsere Vestestadt geeilt kam, um zusammen mit den Aktiven an der Prozession zu Frohnleichnahm zu chargieren.
Doch zur Bundesbrüderlichkeit gehört nicht nur das Feiern der frohen Stunden. Dieses Semester hat von uns allen auch verlangt, zusammenzurücken und einander Halt zu geben. Wir mussten Abschied nehmen und beklagen den Verlust eines treuen und liebten Bundesbruders – der für so manche unter uns nicht nur ein Vorbild im Bund war, sondern auch ein liebender Vater.
In solch schmerzhaften Momenten zeigt sich das wahre Fundament unseres Bundes. Es bedeutet zu wissen: Du stehst nicht allein. Da sind Brüder, die mit dir trauern, die dich stützen und das Andenken an die, die von uns gegangen sind, gemeinsam in Ehren halten.
Genau das zeichnet uns aus: Wir teilen die Freude, wir tragen das Leid, und wir wachsen an jedem einzelnen Tag daran.
Lasst uns diesen Abend nutzen, um auf all das zurückzublicken. Danke an jeden Einzelnen, der dieses Semester gestaltet, mit Leben gefüllt und in schweren wie in guten Zeiten zusammengehalten hat.
Stoßen wir an auf die Erinnerungen, die uns bleiben, auf den Zusammenhalt, der uns trägt, und auf eine starke Zukunft unseres Bundes!
In diesem Sinne VIVAT CRESCAT FLOREAT Thuringiae ad multos annos!
