Einheitskommers

Kommers der Coburger Schülerverbindungen – heute gefeiert Heute Abend nahmen einige unserer Aktiven am Kommers zum Tag der Deutschen Einheit der Coburger Schülerverbindungen teil. In einem voll besetzten Kneipsaal herrschte von Beginn an eine großartige Stimmung – ein Abend, der einmal mehr die lebendige Tradition der Coburger Schülerverbindungen zeigte. Die Schülerverbindungen in Coburg haben eine lange Geschichte: Sie verbinden junge Menschen über gemeinsame Werte wie Freundschaft, Disziplin, Bildung und gesellschaftliches Engagement. In ihren Häusern treffen sich Mitglieder regelmäßig, pflegen Traditionen wie Kneipen und Kommers, und stärken dabei die persönliche Verbundenheit über Generationen hinweg. Heute wurde deutlich, wie diese Traditionen lebendig bleiben und neue Freundschaften entstehen lassen. Ein besonderes Highlight des Abends war die Festrede unseres ehemaligen Oberbürgermeisters und Farbenbruders Norbert Tessmer, der mit fesselnden Anekdoten aus seiner Zeit beim Bundesgrenzschutz unterhielt und zugleich zeigte, wie sich Verbundenheit und Verantwortung in der Praxis verbinden lassen. Ein unvergesslicher Abend voller Tradition, Zusammenhalt und Gemeinschaft, der einmal mehr bewies, dass die Coburger Schülerverbindungen nicht nur Geschichte, sondern lebendige Gegenwart sind.

Ansprache des Seniors zur Semesterantrittskneipe

Liebe Bundesbrüder, geschätzte Gäste, nach unserem feierlichen Gesang „O alte Burschenherrlichkeit“ möchte ich diesen Moment nutzen, um einige Gedanken mit euch zu teilen. Es ist ein wunderbarer Augenblick, in dem wir zusammenkommen, um die Werte unserer Verbindung zu feiern und die Freundschaft zu stärken, die uns alle eint. Das Lied, das wir gerade gesungen haben, erinnert uns an die Bedeutung von Zusammenhalt und Kameradschaft, die uns über die Jahre hinweg verbunden haben. Es ist ein Ausdruck dessen, was wir miteinander teilen – die Unterstützung, die Loyalität und die Verbundenheit, die unsere Gemeinschaft ausmacht. Heute, am 27. September, gedenken wir eines bedeutsamen historischen Ereignisses in Ägypten, das die Weltgeschichte geprägt hat. Vor mehr als 4.000 Jahren, um 2500 v. Chr., wurde die Pyramide von Gizeh, das letzte der sieben Weltwunder der Antike, erbaut. Diese monumentale Bauleistung symbolisiert nicht nur die beeindruckenden technischen Fähigkeiten der alten Ägypter, sondern auch ihren Glauben an das Jenseits und den unermüdlichen Einsatz, etwas von bleibendem Wert zu schaffen. Die Pyramiden sind ein Zeugnis dafür, wie Menschen zusammenarbeiten können, um Großes zu erreichen, auch wenn sie vor enormen Herausforderungen stehen. Dies sollte uns ermutigen, unsere eigenen Hindernisse als Sprungbrett für Fortschritt zu sehen.  In unserer Verbindung orientieren wir uns an Prinzipien, die uns in solchen Zeiten den richtigen Weg weisen. Diese Werte sind fest in unserem Verbindungsleben verankert und haben uns seit der Gründung am 2. Juni 1962 durch viele Krisen geleitet.   Unser Motto „Per aspera ad astra“ – „Durch Schwierigkeiten zu den Sternen“ – ermutigt uns, Hindernisse nicht zu fürchten, sondern sie als Gelegenheiten für Wachstum und Entwicklung zu begreifen. Johann Wolfgang von Goethe hat es treffend formuliert: „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ Diese zeitlose Weisheit gilt auch für unsere gegenwärtigen Herausforderungen. Uns begegnen immer wieder Hindernisse, sei es im Studium, im Alltag oder im Miteinander. Doch genau diese „Steine“ geben uns die Möglichkeit, zu lernen, zu wachsen und etwas Großartiges zu erschaffen. Die Geschichte lehrt uns, dass Wandel oft mit Anstrengungen verbunden ist, und es liegt an uns, diese Herausforderungen in Chancen zu verwandeln.  In diesem Sinne haben wir unser Semesterprogramm so gestaltet, dass es uns zahlreiche Gelegenheiten bietet, sowohl intellektuell als auch gemeinschaftlich zu wachsen. Ob durch spannende Vorträge, inspirierende Exkursionen oder den persönlichen Austausch – wir können unseren Horizont erweitern und unser Miteinander stärken. Als katholische Studentenverbindung ist es uns wichtig, nicht nur akademische Erfolge zu feiern, sondern auch füreinander da zu sein und uns gegenseitig zu unterstützen.   Was wäre eine Verbindung ohne den wertvollen Aspekt der Freundschaft? Die Freundschaft ist das stärkste Band, das uns über die Jahre hinweg vereint. In der Bibel heißt es: „Ein treuer Freund ist ein starker Schutz; wer den gefunden hat, der hat einen Schatz gefunden“ (Sirach 6,14). In unserer Verbindung dürfen wir diesen Schatz immer wieder neu entdecken und bewahren.  Unser katholischer Glaube gibt uns Halt und Orientierung in allem, was wir tun. Besonders in schwierigen Zeiten ist dieser Glaube unsere Quelle der Stärke. So wird im Matthäusevangelium gesagt: „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ (Mt 18,20). Diese Gemeinschaft in Christus bildet das Herzstück unserer Verbindung.  Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass wir auch eine Verantwortung gegenüber der Freiheit tragen. Unsere Gemeinschaft bekennt sich zu den Werten der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Freiheit bedeutet für uns nicht nur das Recht auf persönliche Entfaltung, sondern auch die Verpflichtung, diese Freiheiten zu verteidigen und aktiv zu gestalten. In einer Welt, die immer komplexer wird, liegt es an uns, diese Verantwortung ernst zu nehmen.  Das bevorstehende Semester bietet uns die Möglichkeit, all diese Prinzipien mit Leben zu füllen. Sei es bei akademischen Veranstaltungen oder geselligen Treffen – es gibt unzählige Chancen, uns gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam zu wachsen. Wichtig ist, dass wir die Herausforderungen, die auf uns zukommen, nicht als Hindernisse betrachten, sondern als Gelegenheiten, Positives zu bewirken.   Lasst uns dieses Semester unter das Motto stellen: „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ Gemeinsam werden wir die Steine auf unserem Weg nutzen, um etwas Großes zu schaffen – in Freundschaft, Glauben und im Streben nach Wissen. Ich freue mich darauf, mit euch ein erfolgreiches und unvergessliches 125. Couleursemester zu gestalten. Lasst uns zusammenhalten, einander unterstützen und die Werte leben, die unsere Verbindung so stark machen.  Vivat, crescat, floreat, ad multus annos Thuringiae.  Ansprache des Seniors Bbr Bilbo

Semesterantrittskneipe

Volles Haus, starke Bande – Semesterantrittskneipe heute gefeiert Heute Abend war unser Kneipsaal beim Start ins Wintersemester 2024/25 bis auf den letzten Platz gefüllt. Zahlreiche Cartell- und Bundesbrüder sowie Gäste aus nah und fern kamen zusammen, um gemeinsam den Beginn eines neuen Semesters zu feiern – ein Abend voller Freude, Begegnung und verbindungsstudentischer Tradition. Ein besonderes Highlight war die feierliche Rezipierung unseres Neofuxen, musikalisch begleitet von unserem Bierorgler, die den Moment zu einem unvergesslichen Erlebnis machte. Stolz und Freude über die gelebte Freundschaft und Zusammengehörigkeit prägten die Stimmung im Saal. In seiner Festrede spannte unser Senior einen Bogen von den Pyramiden von Gizeh bis zur heutigen Gemeinschaft und unterstrich die Bedeutung von Zusammenarbeit, Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung – Werte, die auch unsere Verbindung tragen. Mit viel Tatendrang blicken wir auf ein Semester, das erneut Freundschaft, Glaube und Wissenschaft in den Mittelpunkt stellen wird. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Abend möglich gemacht und zu einem unvergesslichen Auftakt des Semesters beigetragen haben! Vivat, crescat, floreat Thuringiae!

Semesterantrittskneipe e.v. Thuringia Wien

Zu Gast bei unserer Freundschaftsverbindung in Wien An den vergangenen zwei Tagen waren wir in Wien unterwegs – Höhepunkt war der Besuch der Antrittskneipe unserer Freundschaftsverbindung KÖStV Thuringia Wien im MKV. Eine Freundschaft, die seit über 55 Jahren besteht und bis heute lebendig gepflegt wird. Unser Aktivensenior hob dies in seinen Grußworten besonders hervor und verwies auf das nächste Wiedersehen Anfang Oktober in Salzburg. Der Philistersenior der Wiener Verbindung schlug den Inoffiz, bevor der Abend in geselliger Runde in einer Bar ausklang – ganz im Zeichen von Tradition, Austausch und bester Stimmung. Neben der Kneipe blieb auch Zeit, Wien kulturell zu entdecken: Ein Besuch im Stephansdom, ein Abstecher zum Heurigen und – für uns fast schon Pflicht – ein Blick ins Palais Coburg durften nicht fehlen. Auf der Rückreise legten wir zudem einen kurzen Stopp in der Wachau ein, genossen ein Glas Wein und die beeindruckende Landschaft. Zwei Tage voller Freundschaft, Kultur und verbindungsstudentischer Gemeinschaft – wir freuen uns schon jetzt auf das Wiedersehen in Salzburg! Semesterantrittskneipe (04.09.) Impressionen aus Wien (05.09.)

Semmesterprogramm – Winter 2024/25

Wintersemester 2024/25 – 125. Couleursemester Mit großer Freudedürfen wir euch unser Semesterprogrammfür das Wintersemester 2024/25 präsentieren. Es ist uns ein besonderes Anliegen, ein abwechslungsreiches und inspirierendes Programm auf die Beine zu stellen, das Gemeinschaft, Austausch und gelebte Verbundenheit in den Mittelpunkt stellt. Freut euch auf spannende Veranstaltungen, bereichernde Begegnungen und viele schöne Momente im Kreis unserer Verbindung. Bitte seht dieses Semesterprogramm als offizielle Einladung, zu allen Veranstaltungen. Senior (X): Bbr Bilbo Semesterprogramm (PDF)

Semesterabschlusskneipe

Semesterabschlusskneipe – Olympia im Mittelpunkt Heute haben wir gemeinsam das Ende unseres 124. Couleursemesters gefeiert. Obwohl sich viele noch mitten in den Prüfungen befinden oder diese gerade erst hinter sich gebracht haben, kamen zahlreiche Bundesbrüder und Gäste zusammen, um auf ein intensives und gelungenes Semester zurückzublicken. Für die musikalische Begleitung sorgte Cbr. Spang (Ost!) an der Bierorgel und trug damit wesentlich zur großartigen Stimmung des Abends bei. In seiner Ansprache stellte Bbr. Hellmann die Geschichte und das Brauchtum der Olympischen Spiele in den Mittelpunkt. Er machte deutlich, dass Olympia nicht nur sportlichen Wettkampf bedeutet, sondern vor allem für Fairness, Gemeinschaft und Völkerverständigung steht. Diese Gedanken fanden großen Anklang, da sie sich auch in den Prinzipien unserer Verbindung widerspiegeln: Religion, Freundschaft, Wissenschaft und Freiheit. So wurde unsere Semesterabschlusskneipe zu einem Abend, der nicht nur Rückblick, sondern auch inhaltlicher Impuls war – getragen von Gemeinschaft, Gespräch und verbindungsstudentischer Tradition. Gleichzeitig richten wir den Blick nach vorn und laden schon jetzt herzlich zur Semesterantrittskneipe des Wintersemesters 2024/25 im 125. Couleursemester ein.

Aktivenabend in Lichtenfels

Heute Abend zog es drei unserer Aktiven nach Lichtenfels zum dortigen Schützenfest. Bei bestem Sommerwetter und ausgelassener Stimmung war schnell klar: Dieser Besuch hat sich gelohnt. Zwischen Festzeltatmosphäre, Musik und kühlen Getränken kam das gesellige Miteinander nicht zu kurz. Solche Abende zeigen, dass studentische Gemeinschaft nicht nur auf dem Verbindungshaus, sondern auch unterwegs gelebt wird. Kurz gesagt: Sommer, gute Laune und ein kühles Bier – was will man mehr?

Staffelbergtag 2024

Heute haben wir wieder am traditionellen Staffelbergtag teilgenommen – einem der Höhepunkte im Kalender vieler fränkischer Verbindungen. Das Motto des Tages ist schon im Frankenlied verankert: „Zum heil’gen Veit von Staffelstein komm ich empor gestiegen“. Der Staffelberg selbst ist ein markanter Tafelberg nahe Bad Staffelstein und thront über dem Obermain. Schon seit Jahrhunderten ist er ein Ort der Pilgerfahrt und der Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen Veit. Von seinem Gipfel aus bietet sich ein beeindruckender Blick über das fränkische Land, den Main und die umliegenden Ortschaften – ein Panorama, das Geschichte, Natur und Kultur auf besondere Weise verbindet. Heute begann der Tag mit einer feierlichen Messe, in der wir unserer Verbundenheit zu Tradition, Glaube und Gemeinschaft Ausdruck verleihen konnten. Im Anschluss genossen wir den Ausblick und die friedliche Atmosphäre auf dem Berg, tauschten uns mit Bundes- und Cartellbrüdern aus und erinnerten uns daran, wie wichtig Tradition und Zusammenhalt für unsere Verbände sind.

Zu Gast bei Dechant Hoch- und Ingenieurbau

„Bauen ist Leidenschaft“ – Einblick in ein beeindruckendes Unternehmen Heute durften wir unseren Bundesbruder Alois Dechant in seinem Bauunternehmen Hoch- & Ingenieurbau Dechant in Weismain besuchen. Dabei erhielten wir spannende und eindrucksvolle Einblicke in die Welt des Bauens – und in das, was es bedeutet, wenn jemand mit Überzeugung sagt: Bauen ist meine Leidenschaft. Mit großer Offenheit berichtete er von nationalen und internationalen Bauprojekten, an denen sein Unternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitenden beteiligt ist. Dabei wurde deutlich, wie viel Organisation, Fachwissen und Verantwortung hinter modernen Bauvorhaben stehen. Als Gründungsmitglied unserer lieben K.St.V. Thuringia Coburg ließ es sich unser Bundesbruder nicht nehmen, uns persönlich durch seinen Betrieb zu führen – bis hinauf auf das Dach. Von dort aus bot sich uns ein beeindruckender Blick über Weismain und die fränkische Landschaft – ein Moment, der Technik, Heimat und Gemeinschaft auf besondere Weise verband. Wir danken herzlich für die großzügige Gastfreundschaft, die offenen Gespräche und die spannenden Einblicke. Für die Zukunft wünschen wir dem Unternehmen Dechant weiterhin viel Erfolg, starke Projekte und – ganz im Sinne des Hauses – eine wahrlich „betonreiche“ Zukunft.

Pfarrfest in St. Augustin, Coburg

Heute hat unsere Pfarrgemeinde St. Augustin Coburg ihr Pfarrfest gefeiert – und natürlich waren auch einige Bundesbrüder unserer K.St.V. Thuringia Coburg mit dabei. Für uns ist die Verbundenheit mit unserer Pfarrei keine Randnotiz, sondern ein fester Bestandteil unseres Verbindungslebens. Nach dem Gottesdienst wurde rund um Kirche und Pfarrheim gefeiert: Bei gutem Essen, Gesprächen in lockerer Atmosphäre und einem bunten Miteinander von Jung und Alt wurde deutlich, wie lebendig Pfarrgemeinschaft sein kann. Solche Begegnungen schaffen Nähe, stärken das Miteinander und geben Raum für Austausch über Generationen hinweg. Gerade hier zeigt sich, was uns als katholische Studentenverbindung wichtig ist: Glaube und Gemeinschaft gehören zusammen. Deshalb war es uns eine Freude, heute nicht nur Gäste, sondern ein aktiver Teil dieses Pfarrfestes zu sein.