Wie bereits im vergangenen Jahr chargierten wir gemeinsam mit zahlreichen fränkischen Cartell- und Farbenbrüdern im Hohen Dom zu Bamberg zum traditionellen „Papstsonntag“. In feierlicher Atmosphäre wurde dabei nicht nur die besondere Verbundenheit des Erzbistums Bamberg mit dem Heiligen Vater sichtbar, sondern auch die lebendige Gemeinschaft katholischer Korporationen in Franken.
In seiner Predigt würdigte der emeritierte Erzbischof Ludwig Schick Papst Leo XIV. als „moralische Autorität“ in einer oftmals zerrissenen Welt und erinnerte zugleich an die jahrhundertealte enge Verbindung Bambergs zum Papsttum – eine Beziehung, die bis zur Gründung des Bistums durch Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde zurückreicht. Besonders eindrucksvoll bleibt dabei die Erinnerung an den Bamberger Bischof Suitger, der als Papst Clemens II. in die Geschichte einging und bis heute im Bamberger Dom seine letzte Ruhestätte gefunden hat.
Nach der gut besuchten Pontifikalmesse durfte natürlich auch der traditionelle Ausklang nicht fehlen: Im legendären Schlenkerla klang der Tag bei rauchigem Bier, fränkischer Küche und vielen guten Gesprächen in bester Couleurstudentischer Atmosphäre aus. So wurde der „Papstsonntag“ erneut zu einem eindrucksvollen Zeichen gelebter Freundschaft, katholischer Tradition und fränkischer Geselligkeit.
